Journalismus

Stabilität kann nicht der Maßstab sein

Die USA begründen ihre Politik des „maximalen Drucks“ gegenüber dem Iran damit, dass er die Region „destabilisiere“. Doch weder ist Stabilität das richtige Kriterium zur Beurteilung der Politik im Mittleren Osten, noch verhält sich Teheran grundsätzlich anders als seine Nachbarn. Mehr…

(Qantara, 2. Juli 2019)

Aufatmen für eine Nacht

Die Istanbuler haben bis spät in die Nacht den Sieg von Oppositionskandidat Imamoglu gefeiert. Doch am nächsten Morgen beginnt bereits der nächste Prozess gegen Vertreter der Zivilgesellschaft. Mehr…

(Spiegel-Online, 24. Juni 2019)

Mehr als nur eine Kommunalwahl

Seit 2002 gab es kein politisches TV-Duell mehr in der Türkei. Entsprechend groß war das Interesse der Bürger an der Aussprache der beiden Kontrahenten, die um den Bürgermeistersessel in Istanbul kämpfen. Mehr…

(AFP, 17. Juni 2019)

Imamoglu treibt die AKP in die Defensive

Sein Sieg wurde annulliert – nun wird die Wahl in Istanbul wiederholt, und Oppositionskandidat Imamoglu ist der Hoffnungsträger für Millionen. Erdogans AKP reagiert mit einer Schmutzkampagne. Mehr…

(Spiegel-Online, 16. Juni 2019)

Erdogan droht der Verlust seiner Geldmaschine

Getreue des türkischen Präsidenten nutzen die Istanbuler Stadtverwaltung, um Verwandte und Anhänger zu versorgen. Jetzt steht die Wiederholung der Wahl an: Sollte die Opposition gewinnen, wäre Schluss damit. Mehr…

(Spiegel-Online, 12. Juni 2019)

Keine gute Zeit für Oğuz Atay

Seit acht Jahren setzt sich der Berliner Verlag Binooki dafür ein, den deutschen Lesern die großen Werke der modernen türkischen Literatur zu erschließen. Doch gerade heute, da die Türkei wie selten zuvor im Fokus steht, ist die Arbeit der Verlegerinnen schwierig geworden. Mehr…

(Qantara, 21. Mai 2019)

Wahl gelaufen, Wahlkampf läuft weiter

Die Opposition hat die Kommunalwahl in Istanbul gewonnen. Doch Erdogans Partei will das Ergebnis nach wie vor nicht anerkennen. Nun bringen beide Lager ihre Anhänger in Stellung. Mehr…

(Spiegel-Online, 17. April 2019)

Schwieriger Balanceakt für Erdoğan

Mehr als eine Million Uiguren hat die chinesische Regierung in Xinjiang in Umerziehungslager gesteckt, um sie zur Aufgabe ihrer Religion zu zwingen. Nach langem Schweigen hat Ankara die Verfolgung des Turkvolks kritisiert. Pekings Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Mehr…

(Qantara, 8. April 2019)

Erdogans Zauber lässt nach

Der türkische Präsident hatte den Wahlkampf komplett dominiert, umso schwerer trifft ihn nun die Niederlage. Der Verlust von Istanbul und Ankara zeigt, dass die Türken in der Wirtschaftskrise Lösungen wollen, nicht polarisierende Reden. Mehr…

(Qantara, 2. April 2019)

Schwerer Schlag für Erdogan

Der Verlust von Ankara und Istanbul ist nicht nur für die türkische Regierungspartei AKP ein schwerer Schlag, sondern auch eine persönliche Niederlage für Präsident Erdogan. Mit dem Votum erhält er die Quittung für die Wirtschaftskrise. Mehr…

(AFP, 1. April 2019)

Der Elefant im Raum

Vor den Kommunalwahlen hat Recep Tayyip Erdoğan alles getan, um nicht über die Wirtschaftskrise reden zu müssen. Es ist denkbar, dass er damit durchkommt. Mehr…

(Zeit-Online, 30. März 2019)

Eine Abstimmung über Erdogan

Eigentlich werden bei den türkischen Kommunalwahlen nur die Bürgermeister und Stadträte gewählt, doch hat Präsident Erdogan die Wahl zu einem Referendum über seine Politik gemacht. Angesichts der Wirtschaftskrise könnte es knapp werden. Mehr…

(AFP, 29. März 2019)

Ein neuer Feind für den Wahlkampf

Vor der Kommunalwahl in der Türkei stilisiert sich Präsident Erdoğan als Verteidiger des Landes und der Muslime und erklärt die Abstimmung zur Frage des „nationalen Überlebens“. Da kommt der Terror von Christchurch gerade recht. Mehr…

(Zeit-Online, 21. März 2019)

Neues Kapitel im Syrien-Konflikt

Die Besonderheit und Faszination des „Islamischen Staats“ bestand immer in seinem Anspruch, ein Staat zu sein. Mit der Einnahme der letzten IS-Bastion am Euphrat ist das Staatsprojekt der Dschihadisten nun aber endgültig gescheitert. Mehr…

(Qantara, 29. Februar 2019)

Khomeinis kalkulierte Provokation

Im Westen wurde Khomeinis Fatwa zu Salman Rushdie 1989 als Ausdruck des religiösen Fanatismus verstanden. Viele Historiker sehen dahinter aber politisches Kalkül, erlaubte die Aufruhr um den Mordaufruf ihm doch, von einer inneren Krise abzulenken. Mehr…

(AFP, 11. Februar 2019)

In unversöhnlicher Feindschaft verbunden

In Washington hat die Geiselnahme von 1979 ein tiefes Trauma hinterlassen, doch auch im Iran sitzt das Misstrauen seit dem Putsch gegen Mossadegh 1953 tief. Vierzig Jahre nach der Revolution stehen sich Teheran und Washington so unversöhnlich gegenüber wie je. Mehr…

(AFP, 6. Februar 2019)

Der Ayatollah in der französischen Provinz

Als Khomeini im Herbst 1978 in Neauphle-le-Château sein Lager aufschlug, wurde das französische Dorf für einige Monate zur Schaltstelle der Revolution im Iran. Unter dem Einfluss moderner Intellektueller mäßigte der Geistliche seinen Diskurs, doch seine Versprechen hielt er nicht. Mehr…

(AFP, 5. Februar 2019)

Haremsbilder und Schlachtenszenen

Auf fast tausend Seiten entwirft die Historikerin Bettany Hughes ein schillerndes Panorama der Geschichte Istanbuls. Bildreich schreibt sie von Kriegen und Schlachten, von Eunuchen und Haremsdamen, doch vom Alltagsleben und der städtebaulichen Entwicklung erfährt der Leser wenig. Mehr…

(Qantara, 29. Januar 2019)

Gülens neue Hochburg

Die umstrittene Bewegung des islamischen Predigers Fethullah Gülen ist in Deutschland immer stärker präsent. Aus der Politik gibt es vermehrt kritische Fragen zur Ideologie, den Strukturen und der Zielsetzung der intransparenten Bruderschaft, doch die Haltung der Bundesregierung bleibt ambivalent. Mehr…

(AFP, 20. Januar 2019)

Washingtons fragwürdige Freunde

Führende Politiker der amerikanischen Regierung unterstützen die iranischen Volksmujahedin als demokratische Alternative für den Iran. Angesichts der Geschichte der militanten Oppositionsgruppe erscheint dies vielen Kritiker als gefährlicher Irrweg. Mehr…

(Neue Zürcher Zeitung, 14. Januar 2019)

Eine neue Kirche, ein neuer Konflikt

Bei einem Gottesdienst in Istanbul hat Patriarch Bartholomäus die neue Orthodoxe Kirche der Ukraine feierlich anerkannt. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ließ es sich nicht nehmen, ans Goldene Horn zu reisen, denn für ihn ist die religiöse Loslösung von Moskau ein großer Erfolg. Mehr…

(Publik-Forum, 10. Januar 2019)

Artikel 2018…