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Als Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) berichte ich seit Anfang 2020 aus Zürich über die Länder des Nahen Osten. Zuvor war ich drei Jahre als freier Journalist in Istanbul und habe für den deutschsprachigen Dienst von Agence France-Presse (AFP) und andere Medien über die politischen Entwicklungen in der Türkei, dem Iran und Syrien geschrieben.

Bevor ich als Korrespondent nach Istanbul gegangen bin, habe ich sechs Jahre als Redakteur im AFP-Auslandsressort in Berlin gearbeitet und dabei die Proteste des Arabischen Frühlings, den Bürgerkrieg in Syrien sowie Aufstieg und Fall des Islamischen Staats begleitet.

Parallel zu der Arbeit als Journalist habe ich über Leben und Denken des iranischen Geistlichen und Dissidenten Ayatollah Montazeri und seine Rolle in der Reformdebatte im Iran promoviert. Die Arbeit ist unter dem Titel The Dissident Mullah“ bei I.B. Tauris in London erschienen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Auswahl meiner Artikel der vergangenen Jahre. Die Seite wird vorläufig nicht mehr aktualisiert. Ich freue mich aber, wenn Sie mich kontaktieren!

+++ EINIGE FAVORITEN +++

Washingtons fragwürdige Freunde

Führende Politiker der amerikanischen Regierung unterstützen die iranischen Volksmujahedin als demokratische Alternative für Iran. Angesichts der Geschichte der militanten Oppositionsgruppe sehen Kritiker dies als gefährlichen Irrweg. Mehr…

(Neue Zürcher Zeitung, 14. Januar 2019)

„Ich hoffe, die Syrer werden einander einmal vergeben können“

Als einer der letzten Fotoreporter berichtete Karam al-Masri aus der belagerten Großstadt Aleppo. Eindrücklich und berührend blickt er zurück auf die syrische Tragödie, in der er seine Mutter verlor und die ihm wiederholt fast das eigene Leben gekostet hat. Mehr…

(Süddeutsche Zeitung, 25. März 2017)

Glaube und Profit am Grabmal des Imam

In den Schrein von Imam Reza in Maschhad kommen jährlich Millionen Pilger. Für die Stadt ist das Grabmal ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, doch zugleich ist es das Zentrum eines weitverzweigten Wirtschaftsimperiums, das enormen Einfluss in der iranischen Politik ausübt. Mehr…

(Qantara, 19. Dezember 2016)

Zarathustras letzte Anhänger

Nur noch 20.000 Zoroastrier leben heute im Iran, doch genießt ihr Glaube auch unter Muslimen wachsende Wertschätzung. Manche sehen in der uralten Religion nicht nur die ursprüngliche Religion des Iran, sondern sogar eine sprituelle Alternative zum politisch diskreditierten Islam. Mehr…

(Neue Zürcher Zeitung, 5. November 2016)

Die versiegelte Tür

In der iranischen Politik sind die Mullahs allgegenwärtig, doch zugleich war die Kontrolle des Staates über die Geistlichkeit noch nie so gross wie heute. Forderungen im Klerus nach Reformen werden unterdrückt, doch ganz aufhalten lässt sich der Wandel nicht. Mehr…

(Neue Zürcher Zeitung, 28. Januar 2016)

Satan trifft Schurke

In den achtziger Jahren reiste eine US-Delegation heimlich in den Iran. Mit Waffenlieferungen an den Feind wollte sie amerikanische Geiseln im Libanon freikaufen – und provozierte damit einen Skandal. Mit beteiligt an den damaligen Verhandlungen war der heutige iranische Präsident Hassan Ruhani. Mehr…

(Die Zeit, 16. Oktober 2014)