Ulrich von Schwerin

Als freier Korrespondent berichte ich für den deutschen Dienst von Agence France-Presse (AFP) und andere Medien aus Istanbul über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei und dem Iran, über den schwierigen Kampf um Demokratie, Bürgerrechte und Pressefreiheit, den schweren Stand der Opposition und die Rolle des Islam im Ringen um die Macht, aber auch warum die Regierenden noch über solchen Rückhalt verfügen, und warum das Grau oft wichtiger ist als das Schwarz und Weiß.

Nach einem Studium der Politikwissenschaft und Geschichte in Lyon, Berlin und Paris habe ich an der Universität Hamburg über den iranischen Geistlichen und Dissidenten Ayatollah Montazeri und seine Rolle in der Reformdebatte im Iran promoviert. Die Arbeit ist unter dem Titel The Dissident Mullah“ bei I.B. Tauris in London erschienen.

Nach einem Volontariat bei der Stuttgarter Zeitung habe ich sechs Jahre als Nachrichtenredakteur im AFP-Auslandsressort in Berlin gearbeitet und von dort so historische Ereignisse wie den arabischen Frühling, die russische Besetzung der Krim, die Anschläge von Paris oder die Nacht des Putschversuchs in der Türkei begleitet.

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Auswahl meiner Artikel. Ich freue mich, wenn Sie mich kontaktieren!

 

 +++ EINIGE FAVORITEN +++

„Ich hoffe, die Syrer werden einander einmal vergeben können“

Als einer der letzten Fotoreporter berichtete Karam al-Masri aus der belagerten Großstadt Aleppo. Eindrücklich und berührend blickt er zurück auf die syrische Tragödie, in der er seine Mutter verlor und die ihm wiederholt fast das eigene Leben gekostet hat. Mehr…

(Süddeutsche Zeitung, 25. März 2017)


 

Glaube und Profit am Grabmal des Imam

In den Schrein von Imam Reza in Maschhad kommen jährlich Millionen Pilger. Für die Stadt ist das Grabmal ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, doch zugleich ist es das Zentrum eines weitverzweigten Wirtschaftsimperiums, das enormen Einfluss in der iranischen Politik ausübt. Mehr…

(Qantara, 19. Dezember 2016)


 

Zarathustras letzte Anhänger

Nur noch 20.000 Zoroastrier leben heute im Iran, doch genießt ihr Glaube auch unter Muslimen wachsende Wertschätzung. Manche sehen in der uralten Religion nicht nur die ursprüngliche Religion des Iran, sondern sogar eine sprituelle Alternative zum politisch diskreditierten Islam. Mehr…

(Neue Zürcher Zeitung, 5. November 2016)


 

Die versiegelte Tür

In der iranischen Politik sind die Mullahs allgegenwärtig, doch zugleich war die Kontrolle des Staates über die Geistlichkeit noch nie so gross wie heute. Forderungen im Klerus nach Reformen werden unterdrückt, doch ganz aufhalten lässt sich der Wandel nicht. Mehr…

(Neue Zürcher Zeitung, 28. Januar 2016)


 

Satan trifft Schurke

In den achtziger Jahren reiste eine US-Delegation heimlich in den Iran. Mit Waffenlieferungen an den Feind wollte sie amerikanische Geiseln im Libanon freikaufen – und provozierte damit einen Skandal. Mit beteiligt an den damaligen Verhandlungen war der heutige iranische Präsident Hassan Ruhani. Mehr…

(Die Zeit, 16. Oktober 2014)


 

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