Ulrich von Schwerin

Ich bin Journalist und Historiker mit Schwerpunkt Iran, Türkei, Indien und der Mittlere Osten. Mein besonderes Interesse gilt der Debatte um Religion und Politik in der islamischen Welt sowie der Ideengeschichte des Islamismus. Nach einem Studium der Politikwissenschaft und Geschichte in Lyon, Berlin und Paris habe ich an der Universität Hamburg in Geschichte promoviert. Ich bin der Autor des Buches „The Dissident Mullah“ über den iranischen Geistlichen und Dissidenten Ayatollah Montazeri und seine Rolle im Reformdiskurs im Iran.

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Auswahl meiner journalistischen Arbeiten der letzten Jahre und meiner wissenschaftlichen Publikationen. Ich freue mich, wenn Sie mich kontaktieren.



+++ ZUM BLOG – HISTORISCHE NOTIZEN +++


 

 +++ EINIGE FAVORITEN +++

Die versiegelte Tür

In der iranischen Politik sind die Mullahs allgegenwärtig, doch zugleich war die Kontrolle des Staates über die Geistlichkeit noch nie so gross wie heute. Im Klerus drängen viele auf Reformen – bei den Wahlen zum Expertenrat aber werden wohl die Konservativen dominieren. Mehr…

(Neue Zürcher Zeitung, 28. Januar 2016)


 

Die tief verfeindeten Brüder

Im Irak bekämpfen sich Schiiten und Sunniten bis aufs Blut. Aber auch in Syrien spielt der Konflikt zwischen den islamischen Konfessionen eine Rolle. Woher kommt der Hass? Und wer überwindet ihn? Inmitten all der Konflikte gibt es auch zaghafte Ansätze für eine islamische Ökumene. Mehr…

(Publik-Forum, 11. September 2015)


 

Heimführung oder Zwangsbekehrung?

In Indien ist eine heftige Kontroverse über eine Kampagne der Hindunationalisten entbrannt, Christen und Muslime zum Hinduismus „zurückzuführen“. Während Premier Narendra Modi schweigt, treiben mit seiner Partei liierte Organisationen die Kampagne weiter voran. Mehr…

(Qantara, 9. März 2015)


 

Satan trifft Schurke

In den achtziger Jahren reiste eine US-Delegation heimlich in den Iran. Mit Waffenlieferungen an den Feind wollte sie amerikanische Geiseln im Libanon freikaufen – und provozierte damit einen Skandal. Mit beteiligt an den damaligen Verhandlungen war der heutige iranische Präsident Hassan Ruhani. Mehr…

(Die Zeit, 16. Oktober 2014)